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Zu enge Zusammenarbeit zwischen WHO und Pharmaindustrie

In einer von der WHO eingesetzten Kommission zur Untersuchung der Entscheidungsfindung rund um die Schweinegrippe im Jahr 2009 war die Meinung bei allen Teilnehmern ausser bei denjenigen der Pharmaindustrie die gleiche: Interessenskonflikte müssen vermieden und die Transparenz besser werden.

An der Anhörung in Genf wurden Vertreter der Industrie mehrerer Staaten und internationaler Organisationen sowie Fachjournalisten zu ihrer Einschätzung der Vorgänge innerhalb der WHO befragt. Die WHO müsse in Zukunft in ähnlichen Situationen unabhängige Experten bezahlen, um Interessenskonflikte zu vermeiden, so die Chefredaktorin des "British Medical Journal", Fiona Godlee. Dabei soll die Pharmaindustrie nicht aus der Diskussion, jedoch aus der Entscheidungsfindung ausgeschlossen werden.

 

Die Vertreter der Pharmaindustrie verteidigten die enge Zusammenarbeit. Diese sei zur erfolgreichen Bekämpfung einer saisonalen Grippe oder Pandemie für den Erfolg entscheidend, so die Vertreter von GlaxoSmithKline, Novartis und Roche einstimmig.

 

Die Umsätze der Hersteller des Schweinegrippe-Impfstoffes liegen gemäss einem Experten bei ca. 5 Mrd. Dollar. Die tatsächlichen Gewinne sind nicht bekannt, da von der Industrie nicht offengelegt. Diese wurden jedoch mit 7-10 Mrd. Dollar in einem Bericht im British Medical Journal überschätzt.

 

Der Brite Paul Flynn vom Europarat kritisierte ausserdem vehement, dass die WHO im Juni 2009 ohne Berücksichtigung der Anzahl Todesfälle die Pandemiestufe 6 ausgerufen hat. Ähnliche Kommentare liessen sich von den Vertretern der Gesundheitsministerien von Frankreich, Norwegen, Grossbritannien, Kanada, Japan und Mexiko verlauten.

 

Ein definitiver Bericht des Expertengremiums zum Thema Schweinegrippe soll der Weltgesundheitsversammlung 2011 vorgelegt werden.

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02.07.2010 - dde

 
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