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Sie sind hier: Symptome » Müdigkeit 26. September 2017
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Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Erschöpfungszustand, Schwäche

Definition

Müdigkeit kann auf Schlafmangel, Stress, psychische oder organische Krankheitenen hinweisen

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Es gibt allerdings Untersuchungen, welche belegen, dass sowohl viel zu wenig als auch viel zu viel Schlaf mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergehen. Müdigkeit ist ein Symptom, das jeder von uns kennt, wenn wir uns zu wenig Schlag gegönnt haben. Tritt Müdigkeit jedoch auch nach genügend Schlaf auf,  kann das ein Anhaltspunkt für eine Erkrankung sein. Organische Erkrankungen, welche mit Müdigkeit assoziiert sind, kommen vor allem aus dem Bereich der Stoffwechselstörungen und Infektionen respektive Entzündungen. Eine Spezialform ist das Schlaf- Apnoe -Syndrom, bei welchem eine ausgeprägte Tagschläfrigkeit besteht. Chronische Müdigkeit kann auch durch psychische Belastungen oder Erkrankungen auftreten sowie durch Medikamente.

Wie äussert sich das Symptom?

Müdigkeit bezeichnet das körperliche oder geistige Bedürfnis des Körpers nach Erholung und Schlaf.

Müdigkeit ist meist ein normales und gesundes Empfinden, damit der Körper genügend Schlaf bekommt. Denn Schlaf ist für zahlreiche Regenerations- und Verarbeitungsprozesse sowie für ein gut funktionierendes Immunsystem äusserst wichtig. Eine starke oder anhaltende Müdigkeit kann jedoch auf ungünstige Lebensumstände wie Schlafmangel oder Stress sowie auf eine Krankheit hinweisen.

Formen von Müdigkeit:

  • Kurzzeitige Müdigkeit: Normale körperliche Abgeschlagenheit oder geistige Erschöpfung, die sich durch eine Schlaf- oder Erholungsphase wieder legt. Meist ist eine klare Ursache vorhanden.
  • Chronische Müdigkeitssyndrome: Ständige Müdigkeit bzw. rasche Erschöpfbarkeit, die den Alltag stark beeinträchtigt und sich nicht mehr durch Ruhezeiten ausgleichen lässt. Beispiele sind das Burnout-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS).
  • Abnorme Tagesmüdigkeit: Typisches Zeichen für mangelhafte nächtliche Schlafqualität, wie bei Ein- und Durch schlafstörungen oder beim Schlafapnoe-Syndrom (Schnarchen mit Atemstörungen).

Müdigkeit kann je nach Situation in ganz unterschiedlicher Art und Weise ausgeprägt sein. Sie wird auch von Mensch zu Mensch oft ganz unterschiedlich empfunden. So kann sich Müdigkeit als allgemeine Schwäche, körperliche oder geistige Erschöpfung, Schlappheit, Unlust, Motivationsmangel oder Konzentrationsschwäche äussern. Bei stressbedingter Müdigkeit bestehen häufig auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen, muskuläre Verspannungen, Kälteempfindlichkeit und Appetitlosigkeit. Bei manchen Krebserkrankungen kommen Nachtschweiss, Fieber und Gewichtsverlust hinzu. Müdigkeit mit Blässe, Kopfschmerzen und Herzklopfen kann wiederum auf eine Blutarmut hinweisen. Daher sind zur Abklärung der Ursache einer Müdigkeit die Begleitumstände und Begleitsymptome besonders wichtig.

Mögliche Begleitsymptome: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall), Blässe, Schwindel, Gewichtsabnahme, Nachtschweiss, Fieber, Atemnot, Herzklopfen, Kälteempfindlichkeit

Welche Krankheit kann dahinter stecken?

Es gibt unzählige Ursachen für Müdigkeit. Oft sind es ungünstige Lebensumstände wie Schlafmangel oder Stress. Doch auch zahlreiche körperliche Erkrankungen und seelische Störungen können mit abnormer Müdigkeit einhergehen.

Beispiele für Müdigkeit durch ungünstige Lebensumstände:

  • Schlafmangel: Schlafstörungen, Schnarchen mit Atemstörungen (Schlafapnoe)
  • Bewegungsmangel
  • Licht- und Bewegungsmangel, v.a. in den kalten Herbst- und Wintermonaten
  • Flüssigkeitsmangel durch zu geringe tägliche Trinkmenge
  • Übergewicht
  • Stress, Unterforderung oder Überforderung
  • Kummer, Sorgen
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Magnesiummangel

Beispiele für Müdigkeit durch körperliche Erkrankungen oder psychischer Störungen:

Selbsthilfe

Generell hilft gegen Müdigkeit eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung, regelmässiger Bewegung, nicht rauchen, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf und sinnvoller Wechsel zwischen Belastungs- und Entspannungsphasen.

Leidet man bereits unter Müdigkeit, so gilt es, den Teufelskreis von Müdigkeit, Inaktivität und deren körperlichen Folgen (körperliche Leistungsabnahme) und wiederum Müdigkeit zu durchbrechen.

Einige hilfreiche Tipps bei allgemeiner Müdigkeit:

  • Aktivierende Massnahmen: Mehr Bewegung, aber keine Überforderung: Spaziergänge oder gut dosierte Sporteinheiten
  • Stressreduktion bzw. Massnahmen zur Stressbewältigung wie Yoga, progressive Muskelentspannung, autogenes Training
  • Anregende Wechselbäder, kalte und warme Güsse
  • Förderung sozialer Kontakte
  • Einen strukturierten Tagesablauf einhalten
  • Schlaf verbessern

Wann zum Arzt?

Eine gelegentliche Müdigkeit durch Lebensumstände, wie zu wenig Schlaf, nach einem stressigen Arbeitstag, nach einer langen Reise, nach körperlicher oder geistiger Anstrengung oder auch nach einer belastenden Situation ist normal und lässt sich durch eine Schlaf- und Erholungsphase wieder ausgleichen. Eine anhaltende Müdigkeit über Tage und Wochen, vor allem wenn man sich diese nicht erklären kann oder wenn weitere Beschwerden hinzukommen, sollte man immer ärztlich abklären lassen.

Welcher Arzt ist zuständig?


Abklärung beim Arzt

Um sich ein genaues Bild von den aktuellen Beschwerden und den möglichen Ursachen zu machen, erfolgt zuerst die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung mit einfachen Hilfsmitteln (Betrachten, Abtasten, Abhören, Abklopfen, Funktionsprüfungen, etc.). Ausgehend davon können weitere spezielle Untersuchungen folgen.

Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)

  • Fragen zum Symptom Müdigkeit selbst: seit wann, besteht Müdigkeit bereits morgens beim Erwachen, Zunahme oder Besserung während des Tages, bestehen Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, wird geschnarcht, besteht Tagesschläfrigkeit, bestehen Gefühle der Interesselosigkeit, Niedergeschlagenheit, Schwermütigkeit oder Hoffnungslosigkeit, etc.
  • Begleitsymptome (siehe oben)
  • Vor- und Begleiterkrankungen, inklusive Unfälle, Operationen
  • Bedeutsame Erkrankungen und Todesursachen in der Familie
  • Allergien
  • Medikamenteneinnahme
  • Lebensumstände, beruflicher und sozialer Hintergrund
  • Lebensgewohnheiten: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Genussmittel (Kaffee, Alkohol, Nikotin, Drogen, Stress, etc.)

Körperliche Untersuchung
Es erfolgt eine gründliche Ganzkörperuntersuchung, bei der der Blutdruck gemessen wird, Herz und Lunge abgehört werden, die Haut und Schleimhäute (Austrocknung, Blässe) inspiziert und die Lymphknoten und der Bauch abgetastet werden. Ausserdem prüft der Arzt die Funktionen des Nervensystems, unter anderem die Reflexe und Muskelkraft und ob eine Muskelschwäche oder rasche Muskelermüdbarkeit vorliegen.

Weitere Diagnostik/Spezielle Untersuchungen

  • Blutuntersuchungen (z.B. Blutbild, Blutzucker, Entzündungswerte, Eisenwerte, Vitamin B-12, Schilddrüsenwerte und andere organspezifische Blutwerte)
  • Urinuntersuchung
  • EKG (Elektrokardiogramm)
  • Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie

Ärztliche Behandlung

Die Therapie bei Müdigkeit richtet sich immer nach der Ursache. Im Vordergrund stehen die Behandlung von ursächlichen Grunderkrankungen und Verbesserungen des Lebensstils.

Behandlung der Grunderkrankung
Werden die Beschwerden durch eine behandelbare Erkrankung verursacht, gilt es in erster Linie diese zu beseitigen. Die Therapie kann Medikamente (z.B. bei einer Herzschwäche), eine Operation (z.B. bei einer Krebserkrankung) oder auch eine psychotherapeutische Behandlung (z.B. bei Burnout-Syndrom) umfassen.

Lebensstilanpassungen

  • Aktivierende Massnahmen: damit soll der Teufelskreis von Müdigkeit, Inaktivität und deren körperlichen Folgen (körperliche Leistungsabnahme) und wiederum Müdigkeit verhindert werden, sie sind sowohl bei körperlichen wie auch psychischen Ursachen von Müdigkeit oft hilfreich.
  • Massnahmen zur Schlafverbesserung

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