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Genanomalien führen zu Übergewicht oder zu Untergewicht

Forscher der Universität Lausanne haben sich das Chromosom 16 vorgenommen und fanden Folgendes: Die Anzahl der Gen-Kopien in einer bestimmten Region dieses Chromosoms - normalerweise sind es zwei – ist mitentscheidend für das Körpergewicht, wie die Forscher im Fachblatt Nature schreiben.

 
Nicht immer sind es Essstörungen oder bloss schlechte Ernährungsgewohnheiten, die verantwortlich für starkes Übergewicht oder Untergewicht sind, wie folgende Studie zeigt.

 

Der gesunde Mensch erbt von seinem Vater und seiner Mutter je eine Kopie dieses Erbgutabschnittes des Chromosoms 16. Dieser Abschnitt besteht aus 28 Genen.

 

Die Forscher entdeckten, dass etwa eine von 2500 Personen nur eine Kopie dieses Erbgutabschnittes tragen; dafür fanden sie bei einer von 2000 Personen drei davon.

 

Beides sind Abnormitäten, welche gesundheitliche Auswirkungen haben: So haben Lausanner Forscher bereits im Jahr 2010 nachgewiesen, dass Träger mit nur einer solchen Kopie ein bis zu 50% höheres Risiko haben, fettleibig zu werden.

 

An der neuen Studie beteiligten sich 180 Forscher, die das Erbgut von 100'000 Menschen im Hinblick auf Genmutationen und Körpergewicht untersuchten.

 

Bei 138 Personen fanden die Forscher eine Dreifachausführung des Chromosomabschnittes. Bei einem Drittel dieser Betroffenen hatten die Eltern keine solche Mutation, bei den anderen Betroffenen lag eine Vererbung vor.

 

Die Studie zeigte, dass Erwachsene mit solch einer Mutation, verglichen mit der breiten Bevölkerung, ein um sieben bis 20 Mal höheres Risiko tragen untergewichtig zu sein. 50% der Kinder, die eine solche Mutation aufwiesen, waren zum Teil sehr stark untergewichtig. Das sei extrem schwierig für Eltern, da diese Kinder kaum Appetit verspüren und auch nicht essen wollen, so die Studienleiter. Zudem war bei den Trägern dieser Mutation der Schädelumfang  kleiner, als bei Personen ohne solche Mutation.

 

Umgekehrt stellten die Forscher bei jenen Personen mit nur einer Kopie dieses Chromosomabschnittes erstens deutliche Fettleibigkeit und zweitens einen deutlich grösseren Schädelumfang fest; was zeigt, dass sich Genmutationen zum Teil auch in der Körperlichkeit zeigen.

 

Die allgemein herrschende Meinung, dass die Nahrungsmittelzufuhr das Gewicht regelt, müsse nun neu überdacht werden. Oft scheinen es Genabnormitäten zu sein, die mitbestimmen ob eine Person zu starkem Übergewicht oder Untergewicht neigt.

 

Welches von insgesamt 28 Genen der betroffenen Chromosomenregion dafür verantwortlich ist, müssen die Forscher in weiteren Studien untersuchen. Dabei  könne ein einziges Gen für die Regulierung des Appetits und damit für das Gewicht zuständig sein – oder aber mehrere zusammen.

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01.09.2011 - dzu

 
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