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Sie sind hier: Fokus » Insektenschutz 18. Dezember 2017
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Fussballfans in Brasilien: Welche Reiseinfektionen drohen?

Über eine Million zusätzlicher Touristen aus aller Welt werden zur Fussball-WM und im Jahr 2016 zur Sommerolympiade in Brasilien eintreffen. Jet Lag, Hitze, fremdes Essen können den Körper stark belasten. Eine Studie ermittelte, welchen Reiseinfektionen Touristen in Brasilien ausgesetzt sein können.

Infektionsgefahr
Fernreisen
 
Die Studie umfasste 1586 Brasil-Reisende, die im Zeitraum Juli 1997 bis Mai 2013 erkrankt zurückgekehrt waren und in einem reise- und tropenmedizinischen Zentrum des GeoSentinel Surveillance Netzwerkes untersucht worden waren. Beim GeoSentinel handelt es sich um ein weltweites Netzwerk, welches Daten zu Reiseerkrankungen von Touristen und Migranten sammelt.

 

Die drei häufigsten Diagnosen betrafen Hautkrankheiten (40%), Durchfallserkrankungen (25%) sowie fiebrige Erkrankungen.

 

Bei den Hautkrankheiten handelte es sich häufig um einen Hautbefall mit Hakenwürmern (Larva migrans), Fliegenmaden oder Sandflöhen. Zu den häufigsten Fiebererkrankungen zählten das Dengue-Fieber und die Malaria. Diese Erkrankungen waren auch die häufigsten Gründe für Spitaleinweisungen. Durchfallerkrankungen wurden am meisten ausgelöst durch Giardien-Parasiten und Campylobacter-Infektionen.

 

Bei 28 Teilnehmern wurde eine HIV-Infektion festgestellt (11 Neudiagnosen, ohne Symptome und 9 mit akuten Beschwerden).

 

Fazit der Autoren: Es muss beachtet werden, dass die Studie lediglich Infektionskrankheiten erfasste, denen die Brasilien-Reisenden ausgesetzt waren. Die Zahl der Gesundheitsrisiken sei aber höher, als die hier präsentierten.


Reisemedizinische Beratungen, Präventionsmassnahmen (Reiseimpfungen etc.) und das Einhalten hygienischer Massnahmen könnten an diese Ergebnisse angepasst werden und bei erkrankten Heimkehrenden schneller zu einer Diagnose und entsprechender Behandlung führen.

 

Ratgeber Sprechzimmer – Präventionsmassnahmen

Der Jetlag bringt nicht nur Müdigkeit, auch das Immunsystem wird geschwächt. Es hilft, die ersten Tage im fremden Land ruhig und gemächlich anzugehen, viel Zeit im Freien zu verbringen und Tagesschlaf möglichst zu vermeiden. Damit findet der Körper langsam wieder zu seinem natürlichen Tages-Nachtrhythmus zurück – dies gilt natürlich auch für Heimkehrende.
In klimatisierten Räumen (z.B. auch im Flugzeug) kann man sich leicht eine Erkältung einfangen. Ein Pullover, Schal und Socken gehören deshalb ins Handgepäck.

 

Als Schutz vor einem Sonnenbrand oder vor Sonnenstich helfen Schatten, ein entsprechender Sonnenschutz und viel Trinken.
Siehe Fokus Haut- und Sonnenschutz >>

 

Die meisten Menschen, die unter Hakenwürmern leiden, haben sich diese über infizierte Menschen zugezogen. So sind öffentliche Toiletten, die von infizierten Menschen besucht wurden, ein häufiger Übertragungsort für Hakenwürmer. Gegen das Dengue-Fieber hilft nur ein wirksamer Mückenschutz (siehe Fokus Insektenschutz >>), es existiert keine Impfung. Auch gegen Malaria gibt es keine Impfung. Die Wirkstoffe zum Schutz vor Malaria und die Einnahmeempfehlungen ändern sich häufig. Es wird empfohlen, sich 4-6 Wochen vor Abreise beim Tropeninstitut zu erkundigen.

Siehe Fokus Impfen >>

 

Gegen Durchfallserkrankungen schützt man sich mit entsprechenden Hygienemassnahmen sowie der goldenen Regel: Cook it, peel it or leave it (Koch es, schäl es oder lass es sein).

Siehe Fokus Durchfall >>

 

Zum Schutz vor einer HIV-Ansteckung oder anderen sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten gelten die Safer-Sex-Regeln, zu denen in erster Linie ein Kondom gehört.

 

Mehr zum Thema

Clin Infect Dis. 2014

05.06.2014 - dzu

 
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