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Tinnitus: Tiefe Töne übertönen die Ohrgeräusche

Wissenschaftler entwickelten für Patienten mit Tinnitus spezielle Brummtöne, mit denen die chronischen Ohrgeräusche erfolgreich überdeckt werden. Die Töne sollen später als mp3-Datei zum Download angeboten werden.

Kopfhörer Frau Musik hören
 

Bis heute wurden bei Tinnitus die sogenannten Tinnitus-Masker (gleichmässiges Rauschen, das die Ohrgeräusche übertönt) eingesetzt.

 

Wissenschaftler setzen neu pulsierende  Brummtöne mit niedrigen Frequenzen von nur 40 bis 100 Hertz ein.

 

Spannend: die Töne sollten als mp3-Datei vom Internet heruntergeladen werden können. Warum die Brummtöne besser helfen als das gleichmässige Rauschen, wissen die Wissenschaftler allerdings noch nicht.


Ausschlag für die Erforschung der Wirkung von Niederfrequenz-Tönen gab ein Patient, der nach einer Ohrverletzung ein sogenanntes Cochlea-Implantat (Hörprothese für Gehörlose, deren Innenohr nicht funktioniert) tragen muss. Das Gerät wandelt Töne in elektrische Impulse um und stimuliert damit direkt den Hörnerv, so dass die Betroffenen trotz schwerster Schäden im Innenohr wieder hören können. Gleichzeitig litt der Betroffene aber an einem extrem lauten Ohrgeräusch mit Frequenzen von 4'000 bis 8'000 Hertz. Diese Geräusche konnten mit dem Tinnitus-Masker nicht mehr überdeckt werden.

 

Nach langen Experimenten mit verschiedenen Frequenzmustern fanden die Forscher heraus, dass mit tiefen Tönen – trotz geringer Lautstärke – die Tinnitus-Geräusche nur noch gedämpft wahrgenommen wurden. Wurde der Ton über die Hörprothese eingespielt, nahm der Betroffene den Tinnitus praktisch gar nicht mehr wahr.

 

Fazit der Autoren

Heilen kann man den Tinnitus mit diesen Niederfrequenz Tönen nicht, aber es zeigt, dass durch geschickte Stimulation des Gehörs Gehirnwahrnehmungen manipuliert werden können. Damit verändert sich die Empfindung des Tinnitus.

 

Prototyp Download:

 

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University of California, Irvine

21.02.2007 - dzu

 
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