Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Stress 24. November 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Beschwerden
Behandlung
Aktuell
Diskussionsforum
Todesfall
Verdauung
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Stress färbt ab – besonders in der Partnerschaft

Bei Stress wird das Stresshormon Kortisol ausgeschüttet. Anhand von Kortisolmessungen bei gestressten und nicht gestressten Probanden fanden Forscher des Max-Planck-Instituts heraus, dass allein vom Beobachten von Stresssituationen, der eigene Stresspegel steigt.

Gestresster Mann
überträgt seinen Stress
 
Vielleicht haben Sie es selber schon erlebt: wenn Menschen in Ihrer Umgebung unter Stress stehen, dass sie selber unruhig werden und sich anstecken lassen.

 

Es ist das erste Mal, dass Forscher eine solche „Stressübertragung“ anhand von Kortisolmessungen belegen konnten.

 

Probanden wurden mit schwierigen Kopfrechenaufgaben und Vorstellungsgesprächen konfrontiert. Zwei „falsche“ Verhaltensanalysten beurteilten jeweils die Leistung. Andere Probanden dienten als Beobachter der Szenen.


Bei 95% der geprüften Probanden stieg das Stresshormon Kortisol während dem Erfüllen der Aufgaben an – lediglich 5% blieben ruhig und wiesen keinen Kortisolanstieg auf. 26% der Beobachter wiesen ebenfalls einen deutlichen Anstieg des Kortisols auf. Dabei zeigte sich, dass bei partnerschaftlicher Bindung der Gestressten und der Beobachter eine noch deutlichere Stressübertragung stattfand. Bei Partnern von Gestressten stieg das Kortisol um 40% an. Bei sich Fremden war  immerhin auch ein Kortisolanstieg um 10% nachzuweisen.


Waren die Beobachter live bei der Stresssituation anwesend, fühlten sich 30% der Beobachter gestresst. Bei einer Bildschirmübertragung  des Szenariums erhöhte sich der Kortisolspiegel immerhin noch bei 24% der Beobachtern.
Die Forscher weisen darauf hin, dass demnach selbst intensive, stressvolle Bildschirmszenen beim Zuschauer selber Stress auslösen können. Besonders gefährlich wird ansteckender Stress für Menschen, die konstantem, fremdem Stress ausgesetzt sind – wie das z.B. in helfenden Berufen der Fall ist, so die Forscher. Ein konstant erhöhter Kortisolspiegel beeinträchtigt  das Immunsystems und  Nervenzellen.


Wie Stressübertragung genau funktioniert und wie man sich davor Schützen kann,  soll Gegenstand weiterer Forschungen sein.

 

Mehr zum Thema

Max-Planck-Institut

28.04.2014 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Forum chronischer Stress

Leser diskutieren zum Thema chronischer Stress, Burnout-Syndrom >>

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer