Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Verdauung » Aktuell 26. September 2017
Fokus
Adipositas, schweres Übergewicht
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blasenentzündung, Zystitis
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Eisenmangel
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut trocken
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Impfen
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verdauung
Blähungen
Durchfall, Reisediarrhoe
Magenbrennen, Sodbrennen
Verstopfung
Aktuell
Diskussionsforum
Verhütung / Verhütungsmethoden
Vogelgrippe
Wechseljahre
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Blähungen und Reizdarm: Die Darmflora ist aus dem Gleichgewicht

Das Reizdarm-Syndrom galt lange als psychische Erkrankung. Heute liegen Beweise vor, dass bestimmte Nahrungsmittel, Darminfektionen sowie Antibiotikatherapien die Darmflora nachhaltig stören und zu den für Reizdarm bekannten Beschwerden wie Darmwinde oder Durchfall führen können. Davon berichten Experten am „Gut Microbiota for Health“-Weltgipfel in Miami.

Blähungen und
andere Beschwerden
des Reizdarms sind
unangenehm
 
Mittlerweile gehört der Reizdarm in den westlichen Ländern zu den häufigsten chronischen Magen-Darmerkrankungen. Die Beschwerden des Reizdarms sind vielfältig und unterschiedlich ausgeprägt.

 

Dazu gehören: Bauchschmerzen, Blähungen (Darmwinde) oder auch Durchfall. Häufig wird der Reizdarm bei jungen, eher ängstlichen Frauen ohne Darmauffälligkeiten diagnostiziert, weshalb bei der Krankheit lange vor allem psychische Ursachen vermutet wurden, wie die Experten berichten.

 

Das zunehmende Wissen über die Rolle einer gesunden Darmflora (medizinisch Mikrobiota genannt) auf die allgemeine Gesundheit sowie neuere Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass auch eine Störung der Darmflora mit dem  Reizdarm zusammenhängt.  So weiss man heute, dass eine blähungsfördernde  Ernährung oder auch Antibiotikatherapien die Darmflora  tiefgreifend verändern können, was die Beschwerden bei Patienten mit Reizdarm verschlimmern kann, wie im Fachblatt journalmed.de berichtet wird.

 

Insbesondere  kohlehydratreiche und ballaststoffreiche Nahrungsmittel  bringen die mikrobielle Zusammensetzung im Darm bei Reizdarmbetroffenen aus dem Gleichgewicht und fördern Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Darmwinde (Flatulenz) und oft auch Durchfälle. Be Gesunden hingegen bleibt die Darmflora davon unbeeinflusst. Zu den blähungsfördernden Nahrungsmittel gehören unter anderem sämtliche Kohlgemüse, Bohnen, Mais, Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch, bestimmte Früchte wie Feigen, Trauben, Pflaumen sowie Brot und Müsli aus Vollweizen. Patienten, die unter einem Reizdarm leiden, reagieren daher besonders auf solche Nahrungsmittel. Umgekehrt können Diäten, die auf einer Ernährung mit wenig Ballaststoffen und Kohlehydraten beruhen, die Symptome bei diesen Patienten eindeutig verbessern.

 

Weiter machen die Experten auf ein anderes Phänomen aufmerksam: Bei Patienten mit eindeutigen Beschwerden eines Reizdarms, können Veränderungen der Darmflora nachgewiesen werden. Bei Reizdarmpatienten, die je nach Gemütslage (z.B. Angst, Stress etc.) mehr oder weniger unter Reizdarmbeschwerden leiden, sind diese Veränderungen hingegen weniger ausgeprägt.


Eine weiterer Beweis, dass ein gestörtes mikrobielles Gleichgewicht im Darm mit einem Reizdarm zusammenhängt, ist folgendes Beispiel: Ursprünglich gesunde Personen, die einmal in ihrem Leben eine schwere bakterielle Darminfektion durchgemacht hatten und deren Darmflora dadurch nachhaltig geschädigt wurde, entwickelten häufiger einen Reizdarm. Hier müssen zwei Dinge berücksichtigt werden: Sowohl die Infektion brachte die Darmflora aus dem Gleichgewicht, wie auch die dadurch notwendige antibiotische Therapie.

 

Was also tun? Einerseits sollte wohl die Ernährung angepasst und die gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Denn: Das Ausbalancieren zwischen nützlichen und potentiell schädlichen Bakterien erhält die Darmflora gesund, betonen die Experten.

journalmed.de

17.03.2014 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Forum Verdauung, Verdauungsstörungen

 

Leser diskutieren zum Thema Verdauung: Durchfall, Reisediarrhoe, Blähungen, Verstopfung, Magenbrennen >>

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer