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Hausärzte stellen Patienten zu wenig Fragen zum Sexleben

Ob der Arzt aus ''falscher'' Rücksicht gegenüber dem Patienten das Thema nicht aufgreift oder der Patient aus Scham nicht über sein Sexleben sprechen will – Fakt ist, dass in den Hausarztpraxen zu wenig darüber geredet wird. Das hat eine Lausanner Studie an 1500 Männern ergeben.

 
Im Rahmen einer Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin“  der Universität Lausanne wurden 1500 Männer befragt.

 

95% der Befragten gaben an, sie fänden es normal, wenn ihr Arzt  im Rahmen der Vorsorge oder der gesundheitlichen Aspekte Fragen zur Sexualität stellen würden; lediglich 61% wurden aber von ihrem Arzt dahingehend je befragt und nur 40% konnten über ihre eigene Sexualität reden. 15% gaben zwar an, dass es ihnen peinlich oder ziemlich peinlich wäre, mit dem Hausarzt über ihr Sexleben zu reden; trotzdem wünschten sie sich, dass der Arzt von sich aus das Thema anschneiden würde.

 

Über Vorbeugemassnahmen von sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV, Hepatitis oder Syphilis sprachen lediglich 40% der Teilnehmer mit ihrem Hausarzt und nur ein Fünftel wurde zu ihrer sexuellen Ausrichtung, der Zahl der Sexualpartner oder nach verwendeten Verhütungsmitteln befragt. Demnach hatten 40% der Teilnehmer noch nie dahingehende Gespräche mit dem Hausarzt. Viele gaben zu dem an, dass das Thema sowieso nur rudimentär und oberflächlich besprochen würde, so der Studienleiter.

 

Was ist der Grund? Die Forscher vermuten, dass sich Ärzte beim Thema Sexleben zurückhalten, um dem Patienten Peinlichkeiten zu ersparen – zu diesem Schluss kamen übrigens auch ausländische Studien. Umgekehrt aber auch: Patienten würden lieber auf das Thema verzichten, um nicht den Hausarzt in Verlegenheit zu bringen. So erwartet dann jeder – Patient und Arzt – dass der andere die Initiative ergreift. Der Studienleiter spricht hier von „verpassten Verabredungen“. Dabei sei es gerade heute wichtig, dass der Arzt Bescheid wüsste, wie gut der Patient über Vorsorgemöglichkeiten informiert ist. Denn: Viele der Männer, welche angaben, nie mit dem Arzt darüber zu reden, schätzten ihre Kenntnisse zu sexuell übertragbaren Krankheiten selber als gering ein.

 

Wenn also der Arzt das Thema nicht anschneidet, wie kann er wissen, wo Aufklärung Not tut? Die Forscher fordern deshalb, dass das Sexualverhalten der Patienten als Teil der Krankengeschichte angesehen werden müsse und dass Befragungen darüber zur Routine eines Hausarztes gehören sollten.

 

Gerade in der jetzigen Zeit, wo die Fälle von sexuell übertragbaren Krankheiten wieder zunehmen, müsste dies einleuchten. Ausserdem hätten ja die Ergebnisse gezeigt, dass viele Patienten sich wünschen, dass der Hausarzt das Thema Sex anspricht. Demnach komme hier dem Arzt eine Führerrolle zu, so die Forscher.

Swiss Medical Weekly

13.04.2011 - dzu

 
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