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Moderne Krebstherapie

In der Krebsbehandlung sind in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt worden. Ein besseres Verständnis der molekularbiologischen Eigenschaften von Tumorzellen sowie von den Wechselwirkungen zwischen Krebszellen und dem Immunsystem, hat zur Entwicklung von neuartigen Krebsmedikamenten geführt. Diese Medikamente greifen gezielt in den Stoffwechsel der Krebszellen ein oder aktivieren das körpereigene Immunsystem.

 

Gezielte Krebstherapie

 

Moderne Krebstherapie Mediservice
 
 

 

 

 

 

Antikörpertherapie, Immuntherapie, Checkpoint-Inhibitoren und modifizierte Abwehrzellen gehören zu den bahnbrechenden Entwicklungen in der modernen Krebsbehandlung. Gemeinsam ist diesen Behandlungsmethoden, dass sie gezielt den Stoffwechsel eines Tumors, die Signalübertragung von Krebszellen oder das Immunsystem beeinflussen. Damit konnte unter anderem bei folgenden Krebsarten in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt werden:

            • Brustkrebs
            • Darmkrebs
            • Hautkrebs
            • Nierenkrebs
            • Blasenkrebs
            • Lungenkrebs
            • Lymphdrüsenkrebs (Lymphom)
            • Blutkrebs (Leukämie)

             

            Antikörpertherapie

            Die Behandlung des sogenannten HER2-positiven Brustkrebs ist ein Beispiel für eine Antikörpertherapie. Dieser Brustkrebstyp trägt die HER2-Rezeptoren auf der Oberfläche der Krebszellen. Die HER2-Rezeptoren stimulieren die Vermehrung und das Wachstum der Krebszellen. Das Medikament, welches hier zum Einsatz gelangt, ist ein Antikörper, der sich an die HER2-Rezeptoren anlagert und diese damit inaktiviert.

             

            Enyzminhibitoren

            Andere Krebsmedikamente greifen gezielt in den Stoffwechsel der Krebszellen ein, indem sie zum Beispiel ein Enzym hemmen, das für die Vermehrung der Krebszellen notwendig ist. Ein Beispiel hierfür sind Medikamente, die das Enzym Proteinkinase hemmen. Solche Proteinkinaseinhibitoren haben die Behandlungschancen bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) entscheidend verbessert.

             

            Immuncheckpoint-Inhibitoren

            Menschliche Abwehrzellen des Immunsystems besitzen Moleküle auf der Zelloberfläche, welche die Aktivität der Abwehrzellen steuern. Mit dieser Steuerung wird verhindert, dass das Immunsystem zu stark aktiviert wird und sich gegen eigene Körperzellen richtet. Solche Steuerungsmoleküle werden auch Kontrollpunkte oder Checkpoints genannt. Viele Krebszellen haben gelernt, diesen Mechanismus für sich zu nutzen. Sie produzieren Stoffe, welche den Checkpoint auf der Abwehrzelle aktivieren und schützen sich damit vor dem Angriff der Abwehrzellen.
            Die Checkpoint-Inhibitoren sind Medikamente in Form von Antikörper, die verhindern, dass der Krebs die Abwehrzellen inaktiviert. Sie lösen die blockierten Abwehrzellen, die nun die Krebszellen wieder angreifen und vernichten können. Diese Form der Krebstherapie wirkt also nicht direkt auf die Krebszelle, sondern über die Aktivierung des Immunsystems. Checkpoint-Inhibitoren werden unter anderem bei Lungenkrebs und beim Melanom eingesetzt.

             

            Modifizierte Abwehrzellen, CART-T-Zellen

            Die CART-T-Technologie ist die neuste Entwicklung in der Immuntherapie von Krebserkrankungen. CAR steht für Chimärer Antigen Rezeptor. Bei dieser Therapie werden Abwehrzellen, die sogenannten T-Zellen vom Patienten entnommen und im Labor verändert. Mit Hilfe der Gentechnologie werden spezifische Antigenrezeptoren auf die Zelloberfläche der T-Zellen eingeschleust. Diese Rezeptoren dienen der Erkennung von Krebszellen. Anschliessend werden die veränderten T-Zellen wieder in den Blutkreislauf des Patienten gebracht. Die veränderten (modifizierten) Abwehrzellen erkennen nun die Krebszellen und aktivieren das Immunsystem, damit die Krebszellen zerstört werden können. CART-T-Zellen werden unter anderem bei Blutkrebs (Leukämie) eingesetzt.

             

            Interdisziplinäre Zusammenarbeit

            Die Entwicklung und der Einsatz von so hochkomplexen Behandlungen ist nur möglich dank der Zusammenarbeit von verschiedenen Disziplinen wie Molekularbiologie, Gentechnologie, Onkologie und Pharmazie. Patienten mit einer Krebserkrankung benötigen entsprechend eine engmaschige Betreuung und Begleitung von verschiedenen Institutionen. Dazu gehören auch Apotheken.


            MediService ist eine Spezialapotheke, die sich auf die Betreuung von Menschen mit einer Krebserkrankung oder allgemein chronischen Erkrankungen spezialisiert hat. Die Dienstleistungen sind darauf ausgerichtet, Betroffene im Alltag zu unterstützen und zu begleiten. Über 150‘000 Kundinnen und Kunden haben bereits Medikamente bei MediService bezogen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.mediservice.ch

             



            23.04.2018 - fgr

             
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