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Sie sind hier: News » Gesundheit allgemein 21. November 2017
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Nasennebenhöhlenentzündung: Der Nutzen von Steroiden und Antibiotika

Trotz Empfehlung zur zurückhaltenden Verschreibung von Antibiotika bei akuter Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) werden solche nach wie vor häufig verordnet. In einer Studie wurde der Nutzen von Antibiotika und Steroiden getestet.

Nasennebenhöhlenentzündung
 
Die akute Sinusitis gehört in der allgemeinärztlichen Praxis zu den häufigsten Gründen für den Einsatz von Antibiotika.

 

Die Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig als Folgeerkrankung einer Grippe oder eines Schnupfens. Viele Patienten, die mit eitrigem Ausfluss aus der Nase und lokalem Schmerz über den Nebenhöhlen klagen, erhalten von ihrem Hausarzt Antibiotika. Das kann eine Übertherapie sein, weil ein eitriger Ausfluss allein noch kein Beweis für eine bakterielle Infektion ist – und nur bei Bakterien helfen Antibiotika.

 

In der aktuellen Studie wurden 240 über 16-jährige Patienten aus Grundversorgerpraxen mit einer akuten Kieferhöhlenentzündung (eitriger Nasenfluss, lokaler Schmerz ein- oder beidseitig) untersucht. Die Teilnehmer bekamen eine von 4 Behandlungsoptionen: Antibiotika plus steroidhaltigen Nasenspray, Placebo (Scheinmedikament) plus Nasenspray, Antibiotika plus Placebo-Spray oder zweimal ein Placebo. Ziel: Beschwerdenbeurteilung am 10. Krankheitstag, Dauer und Schwere der Symptome.

 

Antibiotika und Steroide bringen nicht viel

Unter Antibiotika betrug der Anteil der Patienten mit Beschwerden während mehr als 10 Tagen 29%; ohne Antibiotika 33.6%. Der Anteil der Patienten, welcher nach 10 Tagen immer noch Symptome hatte, war in den Gruppen mit und ohne Nasenspray praktisch gleich gross. Einzig bei Patienten mit leichten Beschwerden zeigte der Nasenspray eine deutliche Wirkung.

 

Fazit der Autoren: Weder Antibiotika noch Nasensprays mit Steroiden (allein oder in Kombination) scheinen bei Patienten mit einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung viel zur Heilung beizutragen.

 

Mehr zum Thema

Tellmed, JAMA 2007;298:2487-2496 - Williamson IG et al

10.12.2007 - dzu

 
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