Leaderboard

Sie sind hier: News » Gesundheit allgemein 21. November 2017
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Gesundheit allgemein
Tagungen
Gesundheitswesen
Radioaktivität
Junge Redaktoren
Humor
Publireportagen
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Rückenschmerzen: Bildgebende-Diagnoseverfahren nur bei schweren Komplikationen

Gelegentliche Schmerzen im Lendenwirbelsäulen-Bereich kennen viele Menschen. Eine Studienanalyse zeigt nun, dass bildgebende Verfahren wie Röntgenbild, CT oder das MRI nur bei schweren neurologischen Ausfällen oder Hinweisen auf eine ernsthafte spezifische Ursache der Rückenschmerzen notwendig sind.

 
Forscher des American College of Physician (ACP) und der American Pain Society haben Literatur und Studien zur Beurteilung von bildgebenden Untersuchungen und Behandlungen bei Rückenschmerzen im Lendenwirbel-säulenbereich (LWS) gesucht und beurteilt.

 

Daraus formulierten die Autoren Empfehlungen, deren wichtigste Inhalte hier kurz zusammengefasst sind:

 

Eine diagnostische Bildgebung ist nur bei Patienten notwendig welche

 

  • Stark fortschreitende neurologische Einschränkungen aufweisen
  • Befunde oder Symptome haben, welche auf eine ernsthafte oder spezifische Ursache hinweisen (z.B. Verdacht auf Wirbelkörperbruch oder Knochenableger eines bösartigen Tumors bei älteren Personen)
  • Für eine Operation vorgesehen sind

Eine rasche Bildgebung wird bei Patienten empfohlen, welche ein Risiko für folgende Leiden tragen: Krebs, Infektionen an der Wirbelsäule, schwere neurologische Ausfälle. Die Entscheidung für eine bildgebende Untersuchung im Verlauf des Leidens soll auf sich verändernden Symptomen oder Befunden basieren.

 

Es zeigte sich, dass Routineuntersuchungen bei Patienten mit Beschwerden im LWS-Bereich dem Patienten keine Verbesserungen bringen, dafür aber mit einer unnötigen Strahlenbelastung verbunden sind. Patienten, welche auf bildgebende Verfahren drängen, sollen darauf hingewiesen und aufgeklärt  werden.

 

Fazit der Autoren: Bildgebende Verfahren bringen den Patienten mit Beschwerden im Lendenwirbelsäule-Bereich keine Verbesserung. Ausgehend von einer potenziell unnötigen Strahlenbelastung sollen sie nur bei fortschreitenden neurologischen Ausfällen oder bei Verdacht auf ernsthafte Ursachen eingesetzt werden.

 

Mehr zum Thema

Tellmed

15.02.2011 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

 

Spezial-Apotheke

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Apothekensuche

Apotheke finden

 

 

 

Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Häufige Fragen und Antworten >>

Erste Hilfe Quiz

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer