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Wie kann ich zwischen Burnout und Eisenmangel unterscheiden?

Müdigkeit, Energiemangel, deprimierte Stimmung und Erschöpfung sind Beschwerden, die häufig vorgetragen werden und verschiedenen Ursachen haben können. Ein in der Schweizerischen Hausapotheke publizierter Artikel geht darauf ein, wie bei solchen Beschwerden zwischen Burnout und Eisenmangel unterschieden werden kann.

 

Müdigkeit - Burnout
oder Eisenmangel?
 

Die Ärztinnen und Ärzte sind oft mit Patienten konfrontiert, die sich über Müdigkeit, eine deprimierte Stimmung oder Energiemangel beklagen. Die Ursachen sind jedoch oft schwierig zu erkennen. Hier geht es darum herauszufinden, worauf diese unspezifischen Symptome zurückgehen, um zu einer korrekten Diagnose zu gelangen. Dazu gehören insbesondere Burnout, Depression, Erschöpfungszustände sowie Eisen-mangel.

 

Laut Frau Dr. Cécile Besson Duvanel, MD-Ph.D, Fachärztin allgemeine und innere Medizin aus Montreux, «können die Symptome chronischer Müdigkeit, depressiver Gemütszustände, von Konzentrationsmangel, Schlafstörungen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen differenzialdiagnostisch mit Burnout und/oder Erschöpfungszustand, Depression, Eisenmangel in Verbindung gebracht werden. Am häufigsten handelt es sich dabei um Eisenmangel.

Mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Industrieländern ist davon betroffen.»
In der Schweiz sind laut einer Hochrechnung des SECO 1,1 Millionen Arbeitskräfte von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit betroffen. Burnout zeichnet sich durch einen emotionalen Erschöpfungszustand, Entpersonalisierung und schwindende Erfüllung bei Personen aus, die sich im Arbeitsprozess für andere engagieren, und wird auch so definiert. Erfährt Burnout eine stiefmütterliche Behandlung? Die vielen Erfahrungsberichte von Menschen, die in den letzten Jahren darunter litten, zeigen jedenfalls auf, dass es sich um ein reales Problem in der Arbeitswelt handelt, besonders bei jenen, die sich stark mit ihrer Arbeit identifizieren.

 

Chronische Müdigkeit äussert sich in Antriebslosigkeit, «Erschöpfung» der emotionalen Ressourcen und nervlicher Überlastung. Sie kann Menschen jeden Alters und aller gesellschaftlichen Schichten treffen. Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung erleiden jährlich 5,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung eine schwere Depression. Drei Hauptkriterien liegen einer Depression zugrunde: Traurigkeit, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden sowie eine starke Ermüdbarkeit. Im Gegensatz zur deprimierten Stimmung, einem vorübergehenden oder saisonbedingten Zustand, beeinflussen Depression und Burnout das gesellschaftliche und familiäre Leben der daran leidenden Person. Wichtig bei beiden Diagnosen sind medizinische Betreuung und angemessene Behandlung.

 

Diese kann nur aufgrund einer detaillierten Anamnese, des klinischen Status und vertiefter Laboruntersuchungen erfolgen. Eisenmangel wird mit Laboranalysen zur Bestimmung des Eisen- und Ferritinwerts nachgewiesen. Ferritin bezeichnet einen Proteinkomplex, der Eisen im Körper zu speichern vermag. Mit dem Ferritinwert lassen sich zum einen die Eisenreserven abschätzen und Eisenmangel frühzeitig als solchen erkennen, zum anderen die nach einer Eisensupplementierung wiederansteigenden Reserven messen.

«Eisenmangel» geht ebenfalls mit Symptomen wie Ermüdung, deprimierte Stimmung oder Konzentrationsmangel einher, aber auch mit weiteren Symptomen wie Haarausfall, brüchige Nägel, Restless-Legs-Syndrom oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Sein Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten ist denn auch leicht verständlich», hält Frau Dr. Besson Duvanel fest. «Eisenmangel lässt sich auf verschiedenen Ebenen behandeln: Anpassen der Ernährung (oft wenig effizient), Eisentabletten (wobei die Aufnahme auf 5 bis 30 Prozent beschränkt ist) sowie Eiseninfusion, die bis heute rascheste und effizienteste Behandlungsform bei schwerem Mangel. Der Therapieplan richtet sich nach den Risikofaktoren bei Eisenmangel: erhöhter Blutverlust (starke Monatsblutungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt), reduzierte Eisenzufuhr, Eisenaufnahmestörung im Darm infolge Glutenintoleranz oder Zöliakie, Magenentzündungen oder allenfalls erhöhter Bedarf bei Schwangerschaft oder im Wachstum.»

 

Quelle: Schweizer Hausapotheke



28.09.2017 - fgr

 
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