Leaderboard

Sie sind hier: News » Gesundheit allgemein 15. Dezember 2018
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Gesundheit allgemein
Tagungen
Gesundheitswesen
Radioaktivität
Junge Redaktoren
Humor
Publireportagen
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

Krankheiten Symptome Untersuchungen News

 

Viele Fälle von plötzlichem Kindstod im elterlichen Bett

Seit längerem sind Risikofaktoren für einen plötzlichen Kindstod (SIDS) bekannt und werden dennoch von vielen Eltern nicht beachtet. Eine britische Analyse ergab zum Beispiel, dass jedes zweite SIDS-Opfer im elterlichen Bett starb.

Baby schlafen
 
Forscher der Universität Bristol untersuchten 80 Todesfälle.

 

Von 79 der Fälle, zu denen die Forscher Informationen  bekamen, hatten 43 die Nacht vor dem Tod im Bett von Erwachsenen verbracht. 13 Kinder hatten zusammen mit anderen Geschwister oder einem Elternteil die Nacht auf dem Sofa verbracht, entweder weil der Säugling sonst keine Ruhe gab oder die Mutter beim Stillen eingeschlafen war. Es liess sich aber nicht feststellen, ob dies tatsächlich für den Tod des Kindes verantwortlich war.

 

Die Forscher eruierten noch andere vermeidbare Risikofaktoren: bei 25% der SIDS-Fälle mütterlicher Alkoholkonsum in den letzten 24 Stunden, Rauchen in der Schwangerschaft in 59% der Fälle, Bauchlage des Kindes in 29% und Lagerung auf Kissen in 21% der Todesfälle.

 

Der Vergleich mit Kontrollgruppen mit Risikofaktoren wie junges Alter der Eltern, schlechter sozio-ökonomischer Status, Mehrgeburten sowie Rauchen, bestätigte, dass vermeidbare Faktoren das Risiko für einen Kindstod deutlich erhöhten.

 

Der Studienleiter stiess ausserdem auf einen weiteren Risikofaktor: Das Einwickeln in mehrere Tücher war bei jedem vierten SIDS-Opfer praktiziert worden.


Folgende Faktoren erhöhen unter anderem das Risiko für einen plötzlichen Kindstod (SIDS):  

  • Bauchlage/Seitenlage
  • Zigarettenrauchexposition
  • Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
  • Schlafen im gleichen Bett mit anderen Personen, auch Geschwister
  • Überwärmung des Kindes, zu warme Umgebung (siehe auch oben, Einwickeln in mehrere Tücher)
  • Weiche Matratze, Kopfkissen, Fellunterlagen, Unterpolsterungen
  • Frühgeburt, geringes Geburtsgewicht
  • Viele Schwangerschaften der Mutter, Mehrlingsgeburten,  kurze Intervalle zwischen den Schwangerschaften
  • Geringe Schwangerschaftskontrolle, tiefer sozioökonomischer Status
  • Sehr junge Mütter
  • Männliches Geschlecht
  • Mütterlicher Medikamentenkonsum

Mehr zum Thema

Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3666); Mediscope

20.10.2009 - dzu

 
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

 

Spezial-Apotheke

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

MySana

Gesundheit selber in die Hand nehmen

 

 

Bildung, Wissenstests,

Risikoschätzung

 

Mehr zum Thema >>

 

 

Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Häufige Fragen und Antworten >>

Erste Hilfe Quiz

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer