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Sie sind hier: Fokus » Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit 26. September 2017
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Nahrungsmittel-Allergien im Vormarsch

Nahrungsmittel-Allergien und –Unverträglichkeiten nehmen immer mehr zu. 5 bis 8 Prozent der Kinder und mehr als 4 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz sind davon betroffen, schreibt das Schweizerische Zentrum für Allergie, Haut und Asthma (aha!).

 
Die Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

 

Die häufigsten Auslöser einer Allergie im Erwachsenenalter sind: Äpfel, Hasel- und Baumnüsse, Kiwi, Sellerie und Karotten. Weitere häufig allergen wirkende Lebensmittel: Soja, Erdnüsse, Sesam, Fisch, Schalentiere, Avocado, Tomate, Gewürze wie Paprika, Koriander oder Dill.

 

Als Ursache für die Zunahmen der Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten (Intoleranzen) sehen die Experten die sich verändernden Umwelteinflüsse auf den körperlichen Organismus sowie die Zunahme des Konsums von exotischen Lebensmitteln. Bei den Kindern wird der zunehmend „sterile“  Lebensstyl (zu viel Sauberkeit, wenig oder kein Kontakt zu Tieren etc.) als Risikofaktor für Nahrungsmittel-Allergien diskutiert. Ein wichtiger Faktor sei auch die Zunahme von Pollenallergien (Heuschnupfen), so die Experten.

 

Die Beschwerden einer Nahrungsmittel-Allergie können sein: Leichte bis schwere Magen-Darmstörungen (Erbrechen, Durchfall), Hautschwellungen (Ödeme), Rötungen und Hautekzeme, Mund-Rachen-Ekzeme sowie Atemprobleme. In ganz schweren Fällen kommt es zum sogenannten anaphylaktischen Schock, das heisst zum Kreislaufzusammenbruch, der unbehandelt tödlich enden kann. Jährlich werden ca. 200 Fälle von Schockzuständen und ca. ein Todesfall durch einen anaphylaktischen Schock gezählt.

 

Die Diagnose ist nicht einfach und muss dem Arzt überlassen werden. Ein Allergie-Tagebuch kann dabei helfen. Es gibt auch Blut- und Allergietests, welche dem Arzt Hinweise geben.  Beim Provokationstest führt der Facharzt kleinste Allergiemengen zu und beobachtet danach die körperliche Reaktion auf diese Zuführung.

 

Leider gibt es bis heute keine Therapie der Nahrungsmittel-Allergie. Die einzige Behandlung einer Nahrungsmittel-Allergie besteht im vollständigen Verzicht auf die allergieauslösenden Nahrungsmittel. Dabei muss bei Fertigprodukten auch auf Zumischungen des Allergens geachtet werden.  Bei der Kreuzallergie handelt es sich nicht um eine neu auftretende Allergie, sondern um eine Reaktion auf sich ähnelnden Allergene. Diese können sowohl in Pflanzen (Pollen, Blüten) als auch in verwandten Lebensmitteln stecken.

 

Auch die Lebensmittelproduzenten stellen sich den neuen Herausforderungen und stellen  eine immer breitere Palette an Produkten her, die sich für allergiebetroffene Menschen oder solche mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B. Lactoseintoleranz, Gluten-Unverträglichkeit etc.) eignen.

 

Auf diese Problematiken macht der heurige Nationale Allergietag vom 26. März 2011 aufmerksam. aha-Suisse ist an diesem Tag in fünf Schweizer Zentren mit Informationsständen präsent.

 

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aha!Suisse

22.03.2011 - dzu

 
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