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Bluthochdruck in der Schwangerschaft: Erhöhtes Herzrisiko?

Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen einer Präeklampsie und zukünftigen Herzkrankheiten oder anderen ernsthaften Erkrankungen bei betroffenen Frauen.

Frau Schwanger
 

Bluthochdruck in der Schwangerschaft (sog. Präeklampsie) kommt bei uns in ca. 3-5% aller Schwangerschaften vor.

 

Die Präeklampsie ist eine Komplikation während der Schwangerschaft, meist in der zweiten Schwangerschaftshälfte.

 

Dabei kommt es zu Bluthochdruck, Eiweiss-Ausscheidung im Urin und Gewichtszunahme durch Wassereinlagerung im Gewebe. Häufig sind Erstgebärende Mütter oder Frauen mit Mehrlingsschwangerschaften davon betroffen.

 

Die Froscher durchsuchten grosse Datenbanken und relevante Berichte nach Studien, die über Herzkreislauf- und Krebserkrankungen bei Frauen mit oder ohne Präeklampsie während früheren Schwangerschaften berichteten. Endpunkt war die Anzahl der Herzkreislauf- oder Krebserkrankungen, die im Anschluss an eine Präeklampsie während der Schwangerschaft auftraten.

 

Die Analysten fanden Daten von fast 3.5 Millionen Frauen; 198'252 hatten eine Präeklampsie durchgemacht. Herz- oder Krebserkrankungen traten in 29'495 Fällen auf. Daraus berechneten die Forscher folgende Risikoerhöhungen für Frauen mit einer Präeklampsie in der Krankengeschichte, dies gegenüber der Kontrollgruppe ohne Präeklampsie:

 

  • Bluthochdruck: 3.7-fach
  • Herz-Kreislauf-Risiko: 2.2-fach
  • Schlaganfall-Risiko: 1.8-fach
  • Risiko für venöse Thrombembolien: 1.8-fach
  • Risiko für die Bildung eines bösartigen Tumors: 0.96-fach

Die Gesamtsterblichkeit war nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 14.5 Jahren um 49% erhöht.

 

Auch der Zeitpunkt der durchgemachten Präeklampsie schien dabei eine Rolle zu spielen: Bei Erstgebärenden mit einer Präeklampsie vor der 37. Schwangerschaftswoche war das Risiko sieben Mal höher, später an einem Bluthochdruck zu erkranken, als bei Frauen mit Präeklampsie nach der 37. SSW.

 

Fazit der Autoren: Das Auftreten einer Präeklampsie in der Schwangerschaft erhöht das Risiko der betroffenen Frau, später unter einer Herzkreislauferkrankung zu leiden. Keinen Zusammenhang fanden die Autoren zwischen Krebserkrankungen und einer durchgemachten Präeklampsie.

 

Mehr zum Thema


Tellmed, BMJ 2007;335:974 - Bellamy L et al

14.11.2007 - dzu

 
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