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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Aktuell 13. November 2018
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Krankheiten Symptome Untersuchungen News

 

Bei Schlaganfall hinschauen und handeln

Ein Hirnschlag (Schlaganfall) ist immer ein absoluter Notfall. Je schneller der Patient die richtige Behandlung erhält, desto grösser ist die Chance, dass er überlebt und wenig bleibende Behinderungen zurückbehält. Wie die Bevölkerung mithelfen kann, dass möglichst viel Schlaganfall-Patienten schnell und richtig behandelt werden, zeigt ein Artikel im Fachblatt info@herz+gefäss.

Schlaganfall
erkennen und handeln
 

So genannte „Stroke-Zentren“, sind auf die rasche Diagnose eines Schlaganfalls spezialisiert. Der Schlaganfall-Betroffene erhält dort eine möglichst frühzeitige und gezielte Behandlung.

 

Denn: Je früher ein  Betroffener in ein solches  „Stroke-Zentrum“ gebracht wird, desto grösser sind die  Chancen zu Überleben und desto geringer ist die Gefahr für eine bleibende Behinderung.

 

Die Bevölkerung ist gefordert, bei sich selbst oder bei einem Anwesenden einen Hirnschlag zu erkennen und richtig zu handeln, so die Hauptaussage der Experten und sie erklären, worauf genau geachtet werden sollte.

 

''Stroke-Zentren'' gibt es in der Schweiz in Basel, Bern, Aarau, Zürich, St. Gallen, Lausanne, Genf und Lugano.


Ein Hirnschlag birgt ein tödliches Risiko

Ein Hirnschlag stellt nach Herz- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache in den westlichen Ländern dar. Ein Schlaganfall gehört zu den häufigsten Ursachen für eine erworbene Behinderung bei Erwachsenen.

 

Ein Hirnschlag (Schlaganfall Apoplexie) wird in den meisten Fällen aufgrund eines Blutgerinnsels (Thrombus) und einer daraus folgenden Durchblutungsstörung ("Ischämie") im Gehirn verursacht.

 

Bei Hirnschlagsymptomen welche nur vorübergehend auftreten (wenige Minuten bis maximal 24 Stunden), spricht man von einer TIA (Transitorische Ischämische Attacke, im Volksmund auch Schlegli oder Streifung genannt). TIA hinterlassen in der Regel keine Folgeschäden. Aber: Eine TIA kann der Vorbote eines ''richtigen'' Schlaganfalles sein.

 

Auch eine Blutung im Gehirn kann einen Schlaganfall verursachen, wenn auch weniger häufig.

 

Viele Betroffene zu spät erkannt und behandelt

Warum viele Patienten nach einem Schlaganfall immer noch oft zu spät in eine Behandlung kommen, hat für die Experten des Fachblattes folgende Gründe:

  • Patienten können sich nicht mehr äussern, weil das Sprachzentrum gestört ist.
  • Betroffene leugnen Symptome oder wollen sie nicht wahrhaben) z.B. wenn der Körper halbseitige Lähmungserscheinungen zeigt).
  • Betroffene sind allein und hilflos
  • Die Symptome beginnen während des Schlafes und werden erst spät bemerk
  • Mangelnde Kenntnisse der Hirnschlagsymptome
  • Nicht Erkennen der Gefährlichkeit der Symptome und daraus entstehendes ''Nicht- oder zu spät Handeln''
  • "Verniedlichung" der Symptome: ''wird schon vorbei gehen'' etc.

Die Zeit, bis Betroffene oder anwesende Personen die Symptome erkennen und medizinische Hilfe anfordern, sei häufig länger als die Transportzeit in Stroke-Zentrum, so die Experten. Sie fordern daher bessere Informationen für die Bevölkerung zu Hirnschlag-Symptomen. Denn: Je eher die Diagnose gestellt wird und je früher richtig behandelt wird, desto grösser sind die Chancen, dass der Betroffene überlebt und desto kleiner ist das Risiko für bleibende Folgeschäden.

 

Studien hätten allerdings gezeigt, dass einmalige Kampagnen nur vorübergehend zu mehr frühzeitigen Behandlungen führen. Nach ein paar Monaten sei dieser Effekt wieder vorbei. Sie fordern deshalb dass Aufklärungskampagnen bereits  an der Schule beginnen und wiederholt werden sollten.

 

Kann ein Schlaganfall vermieden werden?

Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind:

  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • Erhöhte Blutfette
  • Bewegungsmangel
  • Familiäre Vorbelastung
  • Weibliches Geschlecht
  • Rauchen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Vorhofflimmern (eine häufige Herzrhythmusstörung), sowie andere Herzkrankheiten
  • Vorausgegangener Schlaganfall
  • Nächtliche Atemstillstände (Schlaf-Apnoe-Syndrom)
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch

Daraus ist ersichtlich, dass viele der Risikofaktoren vermindert oder sogar  vermieden werden könnten.

 

Erkennen der Symptome

Die häufigsten, erkennbaren Zeichen, die auf einen Hirnschlag hinweisen sind:

  • Plötzliche Koordination-  oder Gehschwierigkeiten  (z.B. plötzliches Stolpern, Gangunsicherheit, Hinfallen, etwas scheinbar grundlos fallen lassen)
  • Plötzliche Sehstörungen, entweder auf beiden Augen oder als Doppelbilder oder als Gesichtsfeldeinschränkung
  • Gefühlsstörungen, Schwäche oder Lähmungen in einer Gesichtshälfte ( oft erkennbar am einseitig herabhängenden Mundwinkel oder an Schluckstörungen); Lähmungen an  einem Arm, einem Bein oder Lähmung einer ganzen Körperseite
  • Schwere Sprachstörungen (undeutliche, abgehakte Sprache, schwere Sprechstörungen oder gar Stimmverlust)
  • Verwirrtheit, Wahrnehmungsstörungen, Schwindel

Treten einzelne oder mehrere solcher Symptome bei sich oder einem Anwesenden auf, sofort Rettungsdienst avisieren (Tel 144) - mit dem Hinweis auf einen möglichen ''Hirnschlag''.

 

Wichtig: Der Patient gehört auch dann in ärztliche Behandlung, auch wenn Symptome nur vorübergehend aufgetreten sind und sich der Betroffene scheinbar wieder völlig erholt. Es kann sich später ein ''richtiger'' Schlaganfall ereignen. Patienten mit solchen Symptomen nie alleine lassen oder allein gehen lassen!

 

Solche Patienten gehören sofort und ohne Umwege mit dem Rettungsdienst direkt in ein Stroke-Zentrum, wo sich schnell und richtig behandelt werden können.

 

Nach der Akutbehandlung kann ein Teil der Patienten nach Hause entlassen werden, ein Teil wird ins nächste Regionalspital verlegt und ein dritter Teil kommt zur Rehabilitation in eine Spezialklinik.

 

Nachbehandlung

Die Gefahr eines erneuten Schlaganfalles ist immer gross, weshalb bestehende Risikofaktoren dringend behandelt werden müssen.

 

Dazu gehört einerseits die Behandlung von Grunderkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Vorhofflimmern, andere Herzkrankheiten etc.). Andererseits müssen vermeidbare Risiken wie Alkohol- und Nikotinkonsum, Übergewicht etc. vom Patienten selbst angegangen werden. Ein durchgemachter Schlaganfall erfordert meist eine  lebenslange medikamentöse Schlaganfall-Prophylaxe.

 

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medinfo Ärzteverlag info@herz+gefäss 11.13

11.04.2013 - dzu

 
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