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Sie sind hier: Fokus » Morbus Crohn » Diagnose 24. November 2017
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Morbus Crohn - Untersuchungen beim Arzt

Gute Beratung hilft
 
Die Abklärung eines Morbus Crohns ist langwierig und verlangt von beiden Seiten - Arzt und Patient - viel Geduld.

 

Folgender Fragekatalog gibt dem Arzt beim chronischen Durchfall wichtige Anhaltspunkte für weitere Abklärungen:

 

 

 

 

  • Häufigkeit der Stuhlentleerungen? Stuhlkonsistenz? Blut im Stuhl? Auch Stuhlentleerungen nachts oder nur tagsüber?  / siehe auch „Wann spricht man von chronischem Durchfall“
  • Heftigkeit des Stuhldranges
  • Gibt es Hinweise auf  ''Fettstühle'' (Steatorrhoe) - ölige, unverdaute Nahrung, schwierig zu spülen, Gewichtsverlust?
  • Wechselt sich der Durchfall mit Verstopfung ab?
  • Besteht ein Gefühl der unvollständigen Darmentleerung?
  • Liegt eine Stuhl-Inkontinenz (unwillkürlicher Stuhlabgang) vor?
  • Wo und von welcher Art sind die Bauchschmerzen (drückend, stechend, krampfartig)
  • Hat sich das Gewicht verändert?
  • Bestehen fiebrige Phasen?
  • Übelkeit, Erbrechen?
  • Beschwerden ausserhalb des Magen-Darmtraktes: Haut, Augen, Gelenke?
  • Ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bekannt? (z.B. Fruktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit /Zöliakie etc.)
  • Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente, auch auf Kräuterbasis, können Durchfälle auslösen
  • Strahlentherapie?
  • War der Betroffene auf Reisen, insbesondere in den Tropen?
  • Leidet der Betroffene unter Libidoverlust?
  • Gibt es chronische Durchfälle oder diagnostizierte Darmentzündungen in der Familie?
  • War eine Operation vorausgegangen?
  • Raucht der Betroffene?
  • Nimmt der Betroffene Drogen oder besteht chronischer Alkoholkonsum?

Weitere Abklärungsmöglichkeiten

  • Blutuntersuchung
  • Stuhlsammlung: Bei Betroffenen, bei denen Elektrolytabweichungen (insbesondere niedriges Kalium) vorliegen.
  • Stuhluntersuchungen auf mikrobiologische Erreger: Ausschluss einer Magen-Darm-Infektion
  • Darmspiegelung (Endoskopie) bei Betroffenen mit Hinweisen auf eine chronisch entzündliche Erkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (auch zum Beispiel bei Zöliakie-Verdacht)
  • Magnetresonanztomographie MRT: damit lassen sich Darmwandverdickungen, Abszesse oder Fisteln nachweisen/Link zu Komplikationen
  • Ultraschall
  • Gewebsentnahme (Biopsie) und Gewebeuntersuchung

 

Andere Erkrankungen, die bei chronischem Durchfall berücksichtigt werden müssen:

  • Darmkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankung
  • Schilddrüsenerkrankung (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Hormon- oder Stoffwechselerkrankungen

Unterscheidung zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Diese Unterscheidung ist auch für den Arzt nicht immer einfach. Blutige Durchfälle und Beschränkung der Krankheit auf den Dickdarm lassen eher auf eine Colitis ulcerosa schliessen. Fisteln, Krankheitsaktivität im oberen Magen-Darm-Trakt und Befall von Organen ausserhalb des Darms sprechen eher für einen Morbus Crohn. Häufig kann erst im Verlauf der Erkrankung zwischen den beiden Krankheiten unterschieden werden.
 
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01.04.2011 - dzu, dde
 
 
 


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