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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Gerstenkorn, 20. Oktober 2017
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Gerstenkorn, Hordeolum, Urseli

Definition

Gerstenkorn: Akute eitrige Infektion der Lidranddrüse

Beim Gerstenkorn handelt es sich um eine akute, eitrige und schmerzhafte Infektion der Lidranddrüsen. Dabei wird unterschieden zwischen äusserem Gesternkorn an der Lidkante oder im Wimpernbereich und innerem Gerstenkorn an der Innenseite des Lids.

Wenn keine Schmerzen vorliegen, kann es sich auch um ein Hagelkorn handeln, das nicht eitert.

Häufig betroffen sind Menschen mit einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder einer allgemeinen Abwehrschwäche .

Ursachen

Das Gerstenkorn wird durch Bakterien meist Staphylokokken - hervorgerufen. Oft sind während der Entzündung die Drüsenabführgänge am Lidrand verstopft. Dadurch entsteht eine schmerzhafte Schwellung und Rötung am Lidrand.

Symptome (Beschwerden)

Beschwerden, die auf ein Gerstenkorn  hindeuten können, sind unter anderem:

  • Knötchen, schmerzhafte Schwellung und Rötung am Lidrand
  • Das Auge kann zunehmend nur noch mühsam geöffnet werden
  • Bindehautentzündung, v.a. bei innerem Gerstenkorn
  • Spontane Entleerung eines eitrigen Sekretes.

Diagnose (Untersuchung)

Gerstenkorn: Der Eitersack wird auch Urseli genannt

Das äussere Gerstenkorn ist deutlich sichtbar und erfordert keine weiteren Untersuchungen. Zur Diagnose des inneren Gerstenkorns muss das Lied vom Augenarzt umgedreht werden. Ev. wird ein Abstrich des Sekretes gemacht und der Erreger bestimmt.

Therapie (Behandlung)

Gerstenkorn: Rotlichtbehandlung im Anfangsstadium

Finger weg von Selbstbehandlungen (Ausdrücken etc.), welche die Infektion ausbreiten können.  (siehe Komplikationen)

Allgemeine Massnahmen

Mit lokalen, trockenen Wärmekompressen (z.B. mit Kamille) oder mit Rotlicht kann das Gerstenkorn im Anfangsstadium noch zur schnellen Abheilung gebracht werden.

Desinfektionen und antibiotische Salben schützen vor einer Ausbreitung der Infektion in umliegendes Gewebe. Augenbinden sollten nur Kleinkindern angelegt werden, um das Ausbreiten der Entzündung zu verhindern.

Operation

Im fortgeschrittenen Stadium wird durch Wärme die Reifung und Eiter bildung gefördert. Entweder entleert sich danach der Eiter von selbst oder die Geschwulst wird vom Arzt mit einem kleinen Schnitt geöffnet und entleert.

Immer wieder kehrende Gerstenkörner können auf eine Immunschwäche oder auf eine Zuckerkrankheit hinweisend sein.

Mögliche Komplikationen

Jeder Versuch, das Gerstenkorn durch Drücken, Quetschen, Kratzen oder Reiben zu bearbeiten, kann zu Komplikationen führen!

Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn sich die Infektion ausbreitet: wenn das ganze Lid betroffen ist, spricht man von einer Lidphlegmone, ist der ganze Augapfel betroffen, von einer Orbitaphlegmone.

Wenn die Entzündung abklingt und hartes Material im Lid zurückbleibt, kommt es evtl. zu einer chronischen Entzündung und zur Ausbildung eines Hagelkorns (Chalazion)

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