Leaderboard

Sie sind hier: Krankheitsbilder » Darmpolypen 19. Oktober 2017
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

 

Darmpolypen

Definition

Darmpolypen: Gutartige Schleimhautwucherungen im Darm

Darmpolypen sind Schleimhautwucherungen im Darm. Sie können einzeln oder in grösserer Zahl auftreten, wobei Form und Grösse sehr unterschiedlich sein können. So gibt es flach ausgebreitete, erhabene, auf einem Stiel sitzende oder verzweigte Polypen.

Die meisten Polypen finden sich im Mastdarm (Rektum).

In 95% der Fälle handelt es sich um gutartige Polypen. In den restlichen 5% der Fälle um sogenannte Adenome, die zwar noch nicht als bösartig eingestuft werden, sich aber bösartig entwickeln können und früher oder später zu Darmkrebs führen. Je grösser das Adenom bereits ist, desto grösser ist das Krebsrisiko. 

Alle Polypen sollen entfernt und auf Gut- oder Bösartigkeit untersucht werden.

Darmpolypen entstehen selten vor dem 30. Lebensjahr, die meisten Betroffenen sind ab den 60. Lebensjahr zu finden.

Ursachen

Die eigentliche Ursache für die Entstehung von Darmpolypen ist bis heute nicht klar. Aber Ernährung und Vererbung spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Darmpolypen. Es gibt bestimmte seltene vererbbare Krankheiten, die mit einem hohen Darmkrebsrisiko bereits im mittleren Erwachsenenalter einhergehen. Dazu gehören die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP), das Gardner-Syndrom, das Peutz-Jeghers-Syndrom, sowie das Lynch-I- und Lynch-II-Syndrom.

Risikofaktoren sind:

  • Fettreiche Ernährung (vor allem tierische Fette)
  • Das Fehlen von Ballaststoffen in der Ernährung
  • Alkoholkonsum
  • Nikotin

Symptome (Beschwerden)

Darmpolypen: Häufig keine Beschwerden

Die Beschwerden hängen mit der Grösse der Polypen zusammen. Kleine Polypen gehen in der Regel ohne Beschwerden einher und werden meistens per Zufall im Rahmen einer Darmspiegelung entdeckt.

Symptome können sein:

  • Unregelmässigkeiten beim Stuhlgang
  • Sichtbares oder nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl (Blutstuhl), Schleimauflagerungen
  • Bauchschmerzen unbekannten Ursprungs
  • Blutarmut (Anämie) durch stetigen Blutverlust, wenn die Polypen bluten

Diagnose (Untersuchung)

Darmpolypen: Ulraschall Untersuchung

Zur Diagnose von Darmpolypen werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:

  • Krankengeschichte unter Einbezug der Symptome und der Familiengeschichte (Darmkrebs in der Familie)
  • Sichtbares oder nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl, Schleimauflagerungen
  • Mastdarmuntersuchung mit Hilfe eines Spiegelinstrumentes (Rektoskopie)
  • Untersuchung des gesamten Dickdarms (Koloskopie), dabei können gefundene Polypen gleich abgetragen werden
  • Röntgenuntersuchung: mittels Kontrastmittels können Polypen als Schattengebilde erkannt werden.

Therapie (Behandlung)

Darmpolypen: Entfernung der Polypen

Vorsichtshalber sollten alle Polypen entfernt und histologisch (Gewebeuntersuchung) untersucht werden. Grössere Polypen müssen wegen der Krebsgefahr auf jeden Fall entfernt werden. Die Abtragung der Polypen wird meist im Rahmen der diagnostischen Darmspiegelung durchgeführt. Der Polyp wird mit einer kleinen Schlinge umfasst und an der Basis abgetragen. Leider kommt es in 30-50% der Fälle zu Rezidiven, das heisst, es entwickeln sich wieder neue Polypen.

Mögliche Komplikationen

Grössere Polypen können die Stuhlpassage behindern und sogar einen Darmverschluss verursachen.

Etwa 2-10% der Darmpolypen sind Adenome, die sich krebsartig entwickeln können. 90% der Darmkrebse entstehen aus solchen bösartigen Polypen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Darmpolypen: Viel Obst und Gemüse beugt vor

Eine ausgewogene Ernährung mit wenig tierischen Fetten und vielen Ballaststoffen (Gemüse, Obst, Vollkornprodukte) ist empfehlenswert. Verzicht auf Alkohol und Nikotin hilft das Krebsrisiko zu vermindern.

Bei familiärer Vorbelastung oder wenn bereits schon Polypen diagnostiziert und ev. entfernt wurden, sind regelmässige Darmuntersuchungen (Kontroll-Kolonoskopien) notwendig.

Mehr zum Thema

Fokus-Themen (1 Ergebnisse)
Symptome (2 Ergebnisse)
Glossar (8 Ergebnisse)
Verwandte Themen (6 Ergebnisse)
Andere Quellen (6 Ergebnisse)
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Krankheitsbilder Untergruppen
Verdauungsorgane
Mehr zum Thema
Blutarmut, Anämie

Achtsamkeit für Ihre Gesundheit

Blasenentzündung

Blasenentzündung natürlich behandeln

Ohne Antibiotika

 

Mehr zum Thema >>

 

Spezial-Apotheke

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Brustkrebs

Vorsorge, Risiken

Diagnose, Therapie

 

Mehr zum Thema >>

Apothekensuche

Apotheke finden

 

 

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer