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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Venenentzündung, Phlebitis, Thrombophlebitis 26. September 2017
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Venenentzündung, Phlebitis, Thrombophlebitis

Definition

Venenentzündung: in der Regel harmlos und gut behandelbar

Eine einfache Venenentzündung, bei der die Venenwand von oberflächlichen Venen betroffen ist, nennt man Phlebitis. Eine Phlebitis ist an sich keine schwere Erkrankung. Aber: Bei Entzündungen an Venen besteht die Gefahr der Bildung von einem Blutgerinnsel (Thrombus), was relativ häufig vorkommt.

Tritt beides zusammen auf – Entzündung und Thrombose – nennt man dies Thrombophlebitis. Abgrenzen muss man die oberflächliche Thrombophlebitis von einer Thrombose des tiefen Venensystems (sogenannte Phlebothrombose).

Eine Thrombophlebitis tritt am häufigsten in gestauten Beinvenen auf, in denen der Blutfluss verlangsamt ist. Dies ist Insbesondere bei Krampfadern oder bei Bettlägrigkeit der Fall. Weitere Risikofaktoren sind Verletzungen der Venenwand, nach Operationen oder im Wochenbett. Eine Thrombophhlebitis tritt meist sehr plötzlich auf.

Eine einfache Venenentzündung (Phlebitis) ist in der Regel harmlos und heilt mit der richtigen Therapie innerhalb weniger Tage wieder ab.

Bei einer Thrombophlebitis - insbesondere im Bereich der Leiste - besteht die Gefahr, dass sich auch  Blutgerinnsel in den tiefen Venen bilden – es kann  eine tiefe Beinvenenthrombose entstehen, (dies kommt in ca. 30% aller Fälle vor). Daraus wiederum kann sich eine lebensgefährliche Lungenembolie entwickeln. Bettlägerigkeit oder Ruhigstellung durch Gips fördern solche gefährlichen Komplikationen.

Ursachen

In den allermeisten Fällen sind die oberflächlichen Beinvenen von einer Thrombophlebitis (auch Phlebitis genannt) betroffen. Meist bestehen Krampfadern (Varizen) und es kommt zu einer Entzündung der Venenwand der Krampfadern. Andere häufige Risikofaktoren sind Bettlägerigkeit und Ruhigstellung durch Gipsverband.

Weitere Ursachen und Risikofaktoren:

  • Herzschwäche oder nach Herzinfarkt
  • Sepsis, sogenannte „ Blutvergiftung
  • Infektionen
  • Operationen
  • Familiäre Veranlagung
  • Alter
  • Schweres Übergewicht
  • Rauchen
  • Austrocknung
  • Verletzung der Venen durch Stossen
  • Mechanische Reizung der Venenwand zum Beispiel durch Dauerkatheter, Infusionen, Spritzen
  • Medikamente, welche die Venenwand reizen

Sonderformen einer Venenentzündung:

  • Thrombophlebitis saltans: diese tritt an verschiedenen Stellen des Körpers in Schüben auf und ist eine Reaktion auf Allergien, schwere Infektionserkrankungen oder bösartige Tumore.
  • Morbus Mondor: Dabei handelt es sich um einen schmerzhaften Venenstrang im Bereich des seitlichen Brustkorbes. Die Ursache des Morbus Mondor ist bis heute nicht geklärt.

Symptome (Beschwerden)

Eine Venenentzündung macht sich an der betroffenen Stelle durch klassische Entzündungszeichen an der betroffenen Stelle bemerkbar:

  • Rötung der betroffenen Vene
  • Überwärmung lokal
  • Schmerzen, Schwellung
  • Oftmals ist auch die Funktion des betroffenen Gliedes eingeschränkt
  • Fusssohlenschmerz
  • Bei der oberflächlichen Thrombophlebitis ist häufig ein druckschmerzhafter, verhärteter Venenstrang oder ein Knoten fühlbar.

Diagnose (Untersuchung)

Der Arzt kann eine Phlebitis relativ rasch – aufgrund der Beschwerden, dem Augenschein und durch Abtasten  – diagnostizieren. Weniger einfach ist es festzustellen, ob gleichzeitig eine Thrombose (Thrombophlebitis) vorliegt oder ob das tiefe Venensystem betroffen ist.

Bei Verdacht wird der  der Arzt somit alle Untersuchungen einleiten, die zur Diagnostik einer „Thrombose“ und zur Vorbeugung einer Lungenembolie notwendig sind:

  • Ultraschall (Sonographie) der Beinvenen
  • Evtl. Kontrastmitteldarstellung des Venensystems (Phlebographie)

Therapie (Behandlung)

Venenentzündung: viel Bewegung hilft bei der obeflächlichen Venenentzündung

Die Behandlung der oberflächlichen Phlebitis allein ist relativ einfach und besteht vorwiegend aus lokalen Massnahmen: 

  • Bewegung, keine Bettruhe
  • Mobilisation, das heisst Bettlägerige so schnell wie möglich tagsüber aufstehen lassen
  • Längeres Stehen und Sitzen vermeiden
  • Kompression der Venen mit Kompressionsstrumpf
  • Lokal kühlende Pflaster, Gel oder Salben
  • Entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamente
  • In der Regel keine Antibiotika, nur bei einer infektiösen Thrombophlebitis *siehe unter Komplikationen
  • Nachts das betroffene Glied hochlagern

Ein frischer oberflächlicher Thrombus (Blutgerinnsel) kann chirurgisch entfernt werden. Dabei erfolgt ein Einstich in die betroffene Venenstelle und das Gerinnsel wird ausgedrückt.

Bei ausgedehnter Thrombophlebitis muss die betroffene Vene operativ entfernt werden Ob zusätzlich Blutverdünner eingesetzt werden, wird der Arzt von Fall zu Fall entscheiden. Sicher ist dies der Fall bei Risikopersonen sowie bei Verdacht auf Ausbreitung ins tiefe Venensystem. (siehe auch Krankheitsbild Beinvenenthrombose / Lungenembolie).

Mögliche Komplikationen

Die oberflächliche Venenentzündung heilt in der Regel problemlos ab. Dies entspricht einer natürlichen Verödung des betroffenen Venensegmentes, womit sich der Patient eine Verödungstherapie erspart.

Liegt allerdings eine veritable Krampfader vor, muss diese operativ entfernt werden. Und: Eine schnelle Entdeckung und Behandlung einer Venenentzündung erspart lebensgefährliche Komplikationen (Thrombose, Lungenembolie).

Eine weitere gefährliche Komplikation ist die infektiöse oberflächliche Venenentzündung. Meist ist die Ursache  eine bakterielle Infektion z.B. an der Einstichstelle einer Dauerkanüle. Hier treten zusätzlich Fieber und Schüttelfrost auf. Eine stationäre Behandlung ist hier meistens unumgänglich.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Bestehende Krampfadern (Varizen) sollten möglichst bald behandelt werden – dies erfolgt operativ.

Nach Operationen oder bei Ruhigstellung  durch Gips, den Patienten möglichst schnell mobilisieren. Bei bettlägerigen Patienten sollten mehrmals täglich Bewegungsübungen durchgeführt werden.

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