Leaderboard

Sie sind hier: Krankheitsbilder » Schlafapnoe-Syndrom, Schnarchen 21. November 2018
Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Untersuchungen
Medizinische Onlineberatung
TopPharm Apotheken
Versand-Apotheke
News
Physiotherapie
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Links
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

Rect Top

 

Krankheiten Symptome Untersuchungen News

 

Schlafapnoe-Syndrom, Schlaf-Apnoe-Syndrom, Schlafapnoe, Schnarchen

Definition

Schlafapnoe-Syndrom: nächtliche Atemstillstände und Schnarchen

Schnarchen ist meist harmlos und stört höchstenfalls die Umgebung. Bei gewissen Schnarchern kommte es jedoch zu kurzzeitigen Atempausen, die als Schlafapnoe bezeichnet werden und den erholsamen Effekt des Schlafs stark beeinträchtigen.

Das griechische Wort "apnoia" bedeutet Atemstillstand. Dies ist auch das Hauptmerkmal des Schlafapnoe-Syndroms. Ein Patient erleidet pro Nacht bis zu 600 Atempausen. Die Folgen sind Tagesmüdigkeit sowie verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Je nach Ursache der nächtlichen Atempausen unterscheidet man zwischen dem obstruktiven und dem zentralen Schlafapnoe-Syndrom. Bei Menschen mit einem obstruktiven Schlafapnoe- Syndrom  führ die Erschlaffung der Rachenmuskulatur während dem Schlaf zu einem Verschluss der Atemwege. Beim Liegen verengen die erschlafften Muskeln die Atemwege, der Betroffene schnarcht.

Durch Verschluss der Atemwege (obstruktiv) kommt es zum Atemstillstand. Dadurch leidet der Betroffene unter Sauerstoffmangel und er wacht auf.

Weniger häufig ist das zentrale Schlafapnoe-Syndrom. Hier ist eine Störung des Atemzentrums im Gehirn schuld an der Schlafapnoe.

Ursachen

Die genauen Ursachen des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms sind nicht bekannt. Die Krankheit kommt familiär gehäuft vor, genetische Faktoren scheinen entsprechend eine gewisse Rolle zu spielen. Männer sind etwa doppelt so häufig davon betroffen wie Frauen. Daneben sind einige weitere Risikofaktoren bekannt:

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Alkohol vor dem Schlafengehen
  • Schlafmittel
  • enge Stelle im Nasen-Rachen-Raum, z.B. vergrösserte Mandeln

Symptome (Beschwerden)

Schlafapnoe-Syndrom: Tagesmüdigkeit und Konzentrationsmangel

Die Folgen von diesen Atemstillständen sind häufiges Erwachen, Durchschlafschwierigkeiten und entsprechende Tagesmüdigkeit. Daraus resultieren Müdigkeit und Konzentrationsmangel am Arbeitsplatz. Auch das Privatleben kann darunter leiden.

Diagnose (Untersuchung)

Schlafapnoe-Syndrom: Aufzeichnungen im Schlaflabor

Meistens werden die Betroffenen von deren Partnern zu einer ärztlichen Untersuchung geschickt.

Der Arzt wird eine ambulante Abklärung machen. Mit einem Gerät, das zu Hause im Schlaf getragen wird, können die Atembewegungen aufgezeichnet werden. Gelegentlich ist eine Abklärung in einem Schlaflabor notwendig. Dort kann man durch die sogenannte Polygrafie, oder die nächtliche Polysomnographie feststellen, ob eine Schlafapnoe vorliegt.

Therapie (Behandlung)

Schlafapnoe-Syndrom: Überdruckbeatmung durch die Nase

Eine spezielle Überdruckbeatmung durch die Nase, CPAP (Continuos Positive Airway Pressure) genannt, hilft etwa 90 Prozent der Menschen mit einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Bei dieser Therapie erzeugt ein Atemgerät einen dauernden Luftstrom über eine Nasenmaske, die der Patient die ganze Nacht trägt. Der gleichmässige Luftstrom lässt im Rachenraum einen positiven Druck entstehen, der die Atemwege offen hält. Die Patienten schnarchen nicht mehr und auch die Atmung setzt nicht mehr aus. Bereits nach wenigen Nächten fühlen sich die meisten Patienten ausgeruht und wieder leistungsfähig.

Mögliche Komplikationen

Ein jahrelanges Schlafapnoe-Syndrom kann zu Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Wichtig ist vorallem das Vermeiden oder Verringern der Risikofaktoren, d.h. Gewichtsreduktion bei Übergewicht, moderarter Alkoholkonsum, Nikotinstopp, Reduktion oder Vemeiden von Schlafmitteln, ev. Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Mehr zum Thema

Fokus-Themen (3 Ergebnisse)
Symptome (7 Ergebnisse)
Glossar (9 Ergebnisse)
Verwandte Themen (25 Ergebnisse)
Andere Quellen (38 Ergebnisse)
Facebook Like- and Share-Button
Rect Bottom
 

 

 

Anmeldung Newsletter

 

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome:
die wichtigsten Beschwerden >>

Untersuchungen:
die häufigsten Untersuchungs-methoden>>

Krankheitsbilder Untergruppen
Lunge
Linkempfehlungen
Klinik für Schlafmedizin
Schlafstörungen und Schichtarbeit
MySana

Gesundheit selber in die Hand nehmen

 

 

Bildung, Wissenstests,

Risikoschätzung

 

Mehr zum Thema >>

 

 

Brustkrebs

Vorsorge, Risiken

Diagnose, Therapie

 

Mehr zum Thema >>

Blasenentzündung

Blasenentzündung natürlich behandeln

Ohne Antibiotika

 

Mehr zum Thema >>

 

Spezial-Apotheke

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Sky right 1
Sky right 2
Adserver Footer