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Sie sind hier: Untersuchungen » Urographie 26. September 2017
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Urographie, Ausscheidungsurogramm, Ausscheidungsurographie, Miktionscystourographie

Untersuchungsmethode

Urographie: Röntgenuntersuchung mittels Kontrastmittel zur Darstellung der Harnwege

Was ist ein Urographie

Die Urographie ist eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel zur Darstellung der Nieren und der ableitenden Harnwege, die das Nierenbecken, die Harnleiter und die Blase umfassen. Damit lassen sich Erkrankungen der Nieren und der Harnwege erkennen und zusätzlich auch die Funktion der Nieren beurteilen. Ein ähnliches Verfahren ist die retrograde Urographie, die vor allem zur Diagnose von Harnabflusshindernissen dient. Dabei wird das Kontrastmittel nicht in eine Armvene injiziert, sondern über einen in die Harnröhre eingeführten Katheter direkt in die ableitenden Harnwege eingespritzt (retrograd bedeutet in ''entgegengesetzter Richtung'').
 
Die Ausscheidungsurographie und die retrograde Urographie sind Untersuchungen aus der Urologie und aus der Nephrologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Für die normale Urographie muss man nüchtern sein. Bei einer retrograden Urographie muss man nicht nüchtern sein, ausser sie erfolgt in Narkose. Gelegentlich wird vorher ein Abführmittel oder ein Mittel gegen Blähungen verabreicht, damit das Harnsystem nicht durch geblähte Darmschlingen verdeckt wird. Am besten am Vortag keine blähenden Speisen oder Getränke konsumieren. Wegen der Verwendung eines jodhalten Kontrastmittels muss vorher die Funktion der Nieren und der Schilddrüse sichergestellt werden (Blutabnahme).

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

In folgenden Fällen darf keine Kontrastmittelgabe oder nur unter Vorsichtsmassnahmen erfolgen:
  • Bekannte Kontrastmittelallergie 
  • Nierenerkrankung mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • Schilddrüsenüberfunktion (jodhaltige Kontrastmittel können eine Überfunktion der Schilddrüse verstärken)
  • Schwangerschaft

Wie wird eine Urographie durchgeführt

Zuerst erfolgt ein Röntgen der Bauchregion und Beckenregion ohne Kontrastmittel (sogenannte Leeraufnahme). Danach wird das Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt, das über den Blutweg zur Niere gelangt, von den Nieren wieder aus dem Blut gefiltert wird und so in die ableitenden Harnwege gelangt. Im Verlauf dieses Ausscheidungsvorganges werden alle 5 bis 10 Minuten Röntgenaufnahmen der Bauchregion und Beckenregion angefertigt auf denen dann die kontrastmittelgefüllten Harnwege dargestellt sind (Ausscheidungsurogramm). Eine Ausscheidungsurographie dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Sie kann aber auch deutlich länger dauern, beispielsweise wenn Nierensteine den Kontrastmittelabfluss behindern. Gelegentlich sind noch zusätzliche Röntgenaufnahmen notwendig (z.B. im Stehen, nach dem Urinieren oder sogenannte Spätaufnahmen nach 12 und 24 Stunden).

Wann wird eine Urographie eingesetzt

Die Urographie dient zur Diagnose von Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Ausserdem liefert der zeitliche Verlauf der Kontrastmittelausscheidung wichtige Informationen zur Nierenfunktion.

Häufige Gründe für eine Urographie sind:

Hat die Urographie Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist risikoarm. Während der Injektion des jodhaltigen Kontrastmittels kann im Körper ein Wärmegefühl auftreten, das aber völlig ungefährlich ist. In seltenen Fällen sind allergische Reaktionen möglich. Die heute verwendeten Röntgenkontrastmittel werden in der Regel gut vertragen.


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