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Mammographie: Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust zur Krebsvorsorge
Mammographie: Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust zur Krebsvorsorge

Was ist eine Mammographie

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust mit einer sehr schwachen  Röntgenstrahlung. Damit lassen sich die Drüsenstrukturen der Brust sehr gut darstellen und Unterschiede in der Dichte und Zusammensetzung erkennen. Insbesondere ein sogenannter Mikrokalk als Zeichen für einen möglichen Brustkrebs ist auf den Mammographie-Bildern gut zu sehen. Die Mammographie dient zur Brustkrebsfrüherkennung und ist eine Ergänzung zur Tastuntersuchung und zum Ultraschall der Brust (Mammasonographie).

Die Mammographie ist eine Untersuchung aus der Gynäkologie.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Die Mammographie soll am besten in der zweiten Zykluswoche erfolgen, also etwa eine Woche nach der Regelblutung. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe der Brust etwas aufgelockert, wodurch einerseits die Brust weniger druckempfindlich ist und andererseits die Bildqualität besser ist. Ausserdem ist in diesem Zeitraum eine Schwangerschaft ausgeschlossen. Am Untersuchungstag sollte auf Deodorants, Körperlotion oder Körperpuder verzichtet werden, da Inhaltsstoffe möglicherweise auf den Röntgenbildern als kleine Partikel sichtbar werden und die Befundung stören.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Vor der Mammographie ist keine spezielle Abklärung notwendig.

Wie wird eine Mammographie durchgeführt

Die Untersuchung erfolgt im Stehen. Die Brust wird auf den Röntgenfilmtisch platziert und dann mit einer Kompressionsplatte vorsichtig zusammengedrückt. Für eine gute Bildqualität ist eine gute Kompression notwendig, sie sollte aber nicht schmerzhaft sein. Für eine normale Vorsorgeuntersuchung werden für jede Brust zwei Bilder angefertigt. Eines von oben und eines schräg von der Seite. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten wobei das Zusammendrücken der Brust nur während den jeweiligen Aufnahmen wenige Sekunden dauert. Die Röntgenbilder werden ausgedruckt oder auf einen Monitor dargestellt und vom Arzt befundet.

Wann wird eine Mammographie eingesetzt

Eine Mammographie dient zur Abklärung von Beschwerden oder Verdacht auf Erkrankungen der Brust, vor allem aber zur Früherkennung von Brustkrebs.

Häufige Gründe für eine Mammographie sind:
  • Entdeckter Knoten oder Verhärtung bei der Selbstuntersuchung der Frau oder beim Abtasten der Brust durch den Arzt
  • Auffälliger Befund bei der Ultraschalluntersuchung der Brust, Mammasonographie
  • Unklare Schmerzen oder Hautveränderungen, Einziehungen an der Brust
  • Ausfluss aus der Brustwarze
  • Vergrösserte Lymphknoten in der Achselhöhle
  • Erhöhtes Brustkrebsrisiko (z.B. Brustkrebs in der Familie, nach Operation eines gutartigen Tumors der Brust)

Hat die Mammographie Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist risikolos. Die nötige Kompression der Brust wird als gar nicht unangenehm bis schmerzhaft empfunden. Mit den modernen Mammographie-Geräten ist die Strahlenbelastung äusserst gering und beschränkt sich nur auf das Brustgewebe. In seltenen Fällen kann die Mammographie falsch positive Resultate liefern, was zu weiteren, unnötigen Abklärungen wie Biopsie führt und eine psychische Belastung darstellt.

 
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